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Unter diesem Motto treffen sich weltweit regelmäßig die Mitglieder von mehr als 6.000 Lachclubs in 60 Ländern, um nach den von dem indischen Mediziner Dr. Madan Kataria entwickelten Lachyoga - Übungen zu lachen.
Vielen Erwachsenen ist im Laufe ihres Lebens das Lachen vergangen, sie haben es “verlernt”. Und dabei ist es für die Gesundheit präventiv und therapeutisch von großer Bedeutung. In den 50er Jahren lachten die Menschen durchschnittlich 18 Minuten täglich, trotz des seitdem immens gestiegenen Lebensstandards lachen wir heute nicht einmal mehr 6 Minuten am Tag. Kinder lachen 300 bis 400 mal, Erwachsene gerade noch 15 mal täglich. Wir haben den Frohsinn in uns, doch leider nimmt mit zunehmendem Alter die Lachfähigkeit durch vieles ab, was die Lebensfreude trübt (z. B. ein Übermaß an Stress, Verantwortung, Ernsthaftigkeit, Normen, übersteigerter Selbstkontrolle, Perfektionismus).
Wenn wir aber bereit sind, uns von negativen Einwirkungen zu distanzieren und dadurch Blockaden und Hemmungen abzubauen – und dabei kann das im Lachclub praktizierte Lachyoga helfen – erfahren wir eine positive Grundstimmung, die wir auch mit in den Alltag nehmen. Dabei ist es wichtig, „abschalten“ zu lernen. Wir wollen so den Kopf frei bekommen, um Gefühle zuzulassen. Mit Hilfe des beim Lachtreff Recklinghausen praktizierten Lachyoga (Lachen ohne Witz, Atem- und Entspannungsübungen) ist dieses erlernbar, weil „Denkarbeit“ zum Verstehen eines Witzes entfällt. "Fake it, fake it until you make it"... “Tu so als ob, bis du es (tatsächlich) tust” ... so lautet das Rezept von Dr. Madan Kataria, dem “Erfinder” des Lachyoga. Das vorgetäuschte Lachen löst nämlich schon nach kurzer Zeit im Gehirn die gleichen Impulse aus wie das "echte" Lachen. Nach einigen Minuten intensiven Lachens beginnt das Gehirn auf die Körpersignale zu reagieren und schüttet Endorphine (Glückshormone) aus - und Sie fühlen sich mit einem Mal leichter ....
Über Witze kann man nicht jeden Tag lachen, zudem liegen sie auch nicht jedem. Die entscheidende Frage also lautet: Wie kann ich lachen und wer oder was bringt mich dazu? Dr. Kataria hat hierfür eine neue Methode entwickelt: Auf Yoga basierendes witzloses Lachen in einer Gruppe (Lachyoga). Jedermann kann daran teilnehmen. Das Yogalachen beginnt mit tiefem Ein- und Ausatmen und einer „Hoho–Hahaha“–Grundübung. Dem schließt sich eine ganze Reihe von Lachübungen, wie beispielsweise das herzliche Lachen, das Löwenlachen, das aufschwingende Lachen, das Ein – Meter – Lachen usw. an. Die Lachübungen werden regelmäßig durch Atemübungen unterbrochen. Dabei ist es nicht schwierig, ohne Grund zu lachen. Stimuliertes, sich allmählich verselbständigendes Lachen kann sich sehr leicht in echtes Lachen wandeln, wenn es in einer Gruppe geschieht. Bei gutem Augenkontakt wirkt es dann sogar ansteckend und steigert sich. Als wir noch Kinder waren, konnten wir ohne jeden Grund lachen. Kinder können das, weil sie nur sehr wenig Hemmungen haben. Um ohne Grund wieder lachen zu lernen, ist eine unkomplizierte, natürliche und spielerische Einstellung Voraussetzung. Das natürliche Lachen kommt dann von selbst.
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